Naturdenkmäler im Kreis Borken

Alte Bäume, einzigartige Gesteinsformationen und Quellen: Viele Naturdenkmäler dieser und anderer Art gibt es im Kreis Borken zu bewundern. Allein 105 besonders schützenswerte Bäume führt der Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Borken in seiner Liste. Die meisten Exemplare sind mindestens 200 Jahre alt. Die bundesweit bekannte Femeiche in Raesfeld-Erle hat sogar über 1.000 Jahre auf dem Buckel beziehungsweise auf den Ästen. Damit sind die Bäume bedeutend älter als es für den Durchschnitt üblich ist. „Das haben sie der Pflege der Menschen und einem begünstigten Standort zu verdanken", erklärt Norbert Stuff aus der zuständigen Abteilung des Kreises.

Damit ein Baum als Naturdenkmal anerkannt wird, muss er einige Kriterien erfüllen. „Geschützte Bäume stechen wegen ihrer Schönheit, Eigenart oder Seltenheit aus der Masse der Bäume heraus", erläutert Margrit Katemann-Tanai aus dem Fachbereich Natur und Umwelt. „Manchmal ist auch der naturgeschichtliche oder landeskundliche Hintergrund der Bäume für den Denkmalschutz verantwortlich." Viele dieser alten Baumriesen können spannende Geschichten erzählen.

Aber nicht nur die alten Geschichten, auch das aktuelle Geschehen um die Bäume herum ist spannend. Um die Zeugen vergangener Jahrhunderte zu erhalten, sind regelmäßige Pflegemaßnahmen nötig. Der Kreis Borken engagiert sich sehr, um das Überleben der geschützten Bäume zu sichern. Allein im Jahr 2007 gab der Kreis über 20.000 Euro für die Pflege von 30 Baumkronen, die durch Stürme oder natürliche Morschungen beschädigt worden waren, aus. Norbert Stuff: „Nur wenn wir den Bäumen bestmögliche Bedingungen bieten, können uns diese außergewöhnlichen Zeitzeugen noch lange begleiten."

Eine Übersicht über die Naturdenkmäler im Kreis Borken finden Sie im nachfolgenden Geodatenatlas. Über einen Klick auf das einzelne Naturdenkmal können Sie sich im Geodatenatlas weitere Informationen anzeigen lassen.