Grenzenlose Naturerlebnisse

Im Kreis Borken ist eine vielfältig strukturierte und historisch gewachsene Parklandschaft erlebbar. Unter den naturschutzfachlich besonders herausragenden Flächen sind auch 20 Natura-2000-Gebiete mit einer Gesamtgröße von mehr als 4.000 ha zu benennen, die ein überaus hohes touristisches Potenzial beherbergen.

Im Rahmen des Projektes Grenzenlose Naturerlebnisse sollen diese Gebiete behutsam für einen sanften Tourismus geöffnet werden. Hierzu werden die Schutzgebiete im Rahmen des vorliegenden Wettbewerbsbeitrages zunächst miteinander und anschließend mit dem in der Region vorhandenen touristischen Angebot vernetzt. Ziel ist es, durch die Verknüpfung von Naturraum und Tourismus eine erlebnisorientierte Angebotspalette zu schaffen, die zur Erhöhung der regionalen Wertschöpfung beiträgt.

Die naturschutzfachliche Optimierung der einzelnen Natura 2000-Gebiete steht dabei ebenso im Fokus wie die tourismusrelevante Verbesserung. In drei Stufen werden von der Ebene der einzelnen Schutzgebiete über die Vernetzung der Gebiete untereinander hin zur abschließenden Kontextsetzung zu anderen touristischen Aspekten die Voraussetzungen geschaffen, das beeindruckende naturräumliche, oftmals landesweit einzigartige Potenzial stärker in Wert zu setzen, als dies bislang möglich war.

Dabei reicht die Maßnahmenpalette von der Einrichtung einer barrierefreien Erschließung über Öffentlichkeitsarbeit  hin zur Installation eines sinnvollen Transferkonzeptes. Projektträger ist der Kreis Borken, Mitstreiter bei der Projektumsetzung kommen aus allen relevanten Branchen: Umweltschützer kooperieren mit Verwaltungen, Erlebnispädagogen mit Gastronomen. Das Projektvolumen liegt bei 2,6 Mio. Euro.

Akzeptanz steigern und Potenziale nutzen

Dieses Projekt wird von der Bezirksregierung Münster aus Mitteln des Programms für Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert.