Presse

Pressedienst des Kreises Borken (Februar 2012)

Gewinner des „Deutsch-Niederländischen Grafikpreises“ steht fest

Preisverleihung bei der Eröffnung der Grafikbörse am 2. März / Publikum kann weiteren Gewinner ermitteln / Sparkasse Westmünsterland stellt Preisgelder


Kreis Borken. Die Stadt und der Kreis Borken verleihen am 2. März erstmals den „Deutsch-Niederländischen Grafikpreis“. Wer der Gewinner oder die Gewinnerin ist, das erfahren Künstler und Öffentlichkeit bei der Eröffnung der 25. Grafikbörse, die um 17 Uhr in der Stadthalle Vennehof in Borken stattfindet. Die Jury hat ihre Wahl bereits getroffen. Sie kam jetzt im Borkener Rathaus zusammen, um die Bewerbungen zu sichten. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert. Die Sparkasse Westmünsterland stellt diese Summe und weitere 1000 Euro, die an den Gewinner des Publikumspreises gehen. Über diesen können die Besucherinnen und Besucher der Jubiläums-Grafikbörse entscheiden.

Seit 1988 lockt die Deutsch-Niederländische Grafikbörse jedes Jahr am ersten Wochenende im März tausende Kunstfreunde in die Stadthalle Vennehof. „Das Jubiläum gibt der Börse jetzt noch einen neuen Schub“, freut sich Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster. „Mehr Künstlerinnen und Künstler aus den Niederlanden als je zuvor haben ihre Teilnahme zugesagt.“ Insgesamt werden 70 Grafiker, Fotografen, Verlage und Antiquariate vom 2. bis zum 4. März ihre Werke präsentieren.

Zur Bewerbung um den Grafikpreis hatten Stadt und Kreis Borken 21 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und den Niederlanden eingeladen. Sie alle waren in den vergangenen Jahren bereits bei der Grafikbörse zu Gast bzw.sind in der „Grafikszene“ sehr bekannt. Für den Grafikpreis reichten sie aktuelle Arbeiten zum Thema der ersten Börse im Jahr 1988 ein. „Ontmoetingen-Begegnungen“ lautete damals der Titel.

Fachliche Unterstützung bei der Vergabe des Grafikpreises erhielten Stadt und Kreis Borken von der Vereinigung “Kunst & Cultuur Overijssel” aus Zwolle und  Leen van Welden aus Brummen/NL. Mitglieder der Jury waren die Direktorin von Cultuur Onder Dak Apeldoorn (CODA) Carin Reinders, der ehemalige stellvertretende Direktor vom Museum Schloss Moyland, Drs. Ron Manheim sowie Dr. Susanne Schulte von der Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit in Münster. Mit dabei waren außerdem Borkens Bürgermeister Rolf Lührmann, Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster und Filialdirektor Hubert Buß von der Sparkasse Westmünsterland.

Der Gewinner erhält neben dem Preisgeld die Möglichkeit, eine Ausstellung im Borkener Stadtmuseum zu gestalten. Die Jury zeigte sich beeindruckt von der Qualität der eingereichten Arbeiten. Kriterien für ihre Entscheidung waren neben der technischen Ausführung der Werke, die Nähe zum Thema und die künstlerische Aussage der Arbeit. „Sie soll dem Betrachter auch beim zweiten und dritten Hinsehen noch neue Einblicke geben“, erklärt Dr. Susanne Schulte. Die Jury nahm schließlich drei Arbeiten in die engere Wahl und entschied sich dann einstimmig für die Siegerarbeit.

Die 25. Deutsch-Niederländische Grafikbörse in der Stadthalle Vennehof in Borken ist am Freitag, 2. März, von 15 bis 19.30 Uhr geöffnet. Am Samstag, 3. März, und Sonntag, 4. März, können Interessierte die Börse von 11 bis 18 Uhr besuchen. Für die kleineren Besucher gibt es am Samstag und Sonntag zwischen 11 und 18 Uhr eine Betreuung. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-borken.de/grafikboerse sowie  beim Kreis Borken, Fachabteilung Kultur, Tel.: 02861/82-1350, E-Mail: kulturamt(at)kreis-borken.de.

Jury für den Deutsch-Niederländischen Grafikpreis
Sie wissen schon, wer den Deutsch-Niederländischen Grafikpreis gewinnt (v.l.): Kreisdirektor und Kulturdezernent Dr. Ansgar Hörster, Dr. Susanne Schulte, Drs. Ron Manheim, Filialdirektor Hubert Buß von der Sparkasse Westmünsterland, Carin Reinders uns Bürgermeister Rolf Lührmann

Pressedienst des Kreises Borken vom 23.12.2011

Rekordverdächtige Resonanz auf Deutsch-Niederländische Grafikbörse 2012
Jury hat Aussteller für die 25. Auflage im März ausgewählt

Zum 25. Mal findet Anfang März in Borken die Deutsch-Niederländische Grafikbörse statt. Rund 60 Grafiker, Fotografen, Galerien und Verlage werden vom 2. bis 4. März 2012 in der Stadthalle Vennehof ihre Werke zeigen und zum Verkauf anbieten. Eine Jury hat jetzt rund die Hälfte der Aussteller ausgesucht, die übrigen sind zum Anlasse des Jubiläums der Börse Gäste. Dazu zählen zum Beispiel die Kunsthochschulen der Region.

Über 80 Bewerbungen, so viele wie noch nie, lagen der Jury vor. Im Rathaus der Stadt Borken, die gemeinsam mit dem Kreis Borken als Veranstalter der Börse auftritt, sichteten die Fachleute das Material. „Um das Niveau der Grafikbörse zu halten und den Besuchern ein abwechslungsreiches Angebot präsentieren zu können, hat die Jury strenge Maßstäbe angelegt“, erklärt Günther Inhester, der die Kulturabteilung des Kreises leitet. Erstmals wird rund die Hälfte der Aussteller aus den Niederlanden kommen. Zudem kommen 30 Künstler, Galerien und Verlage erstmals zur Grafikbörse. "Auch Besucher, die schon seit vielen Jahren kommen, werden also Neues entdecken", ist Inhester überzeugt.

Das Spektrum der Grafikbörse reicht von Holz- und Linolschnitten über Kupferstiche und Radierungen bis hin zu  Lithografien und Siebdrucken. Rund 2.500 Besucher schlenderten jeweils in den vergangenen Jahren durch die Standreihen im Vennehof. „Wir möchten den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und den Niederlanden fördern und gleichzeitig einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bereich der seriellen Grafik geben“, so Hubert Punsmann, Fachbereichsleiter Schule, Kultur Sport beim Kreis Borken. Die deutschen Teilnehmer kommen vor allem aus dem Münsterland, dem Ruhrgebiet und vom Niederrhein. Aus dem Kreis Borken beteiligen sich zum wiederholten Mal der Grafiker Klaus Dragon aus Raesfeld sowie die Open Art Galerie aus Borken. Erstmals dabei sein wird Annekathrin Dahlhaus aus Reken, die an der Kunsthochschule ArtEZ in Enschede studiert.

An insgesamt 70 Ständen werden die Künstler ihre Werke zeigen und zum Verkauf anbieten. Neben 44 Grafikern sind auch eine Fotografin, fünf Galerien, fünf Antiquariate und Kunstverlage vertreten. Das Angebot ergänzen einige Gäste der Veranstalter. So wirken der Kunstverein Borken, die Druckvereinigung Bentlage aus Rheine und Stipendiaten des Künstlerdorfes Schöppingen sowie Kunststudenten von den Universitäten Osnabrück, Bielefeld und Bochum mit. Am Stand der Osnabrücker können die Besucher hautnah miterleben, wie ein Druck entsteht. Die Studenten werden ihre Grafiken direkt an Ort und Stelle aufs Papier bringen.

Die Schau im Vennehof ist am Freitag, 2. März, von 15 bis 19.30 Uhr geöffnet. Um 17.30 Uhr findet dann auch die offizielle Eröffnung durch Borkens Bürgermeister Rolf Lührmann statt. Am Samstag und Sonntag können die Besucher von 11 bis 18 Uhr die Börse besuchen. Für die kleinen Besucher wird wieder eine ganztägige Kinderbetreuung eingerichtet. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

Zum Thema: Jury
Zur Jury gehörten in diesem Jahr Prof. Jochen Geilen (FH Bielefeld), Prof. Thomas Rohrmann (Universität Osnabrück), Henk Laarakkers und Henriëtte Tavenier (Stichting Kunst & Cultuur Overijssel in Zwolle), Jutta Meyer zu Riemsloh (Kunstverein Münsterland, Coesfeld), Klaus Queckenstedt (Kunstverein Borken), Dr. Susanne Schulte (Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit), Dr. Josef Spiegel (Stiftung Künstlerdorf Schöppingen) und Leen van Welden (ehemaliger Kunstbeauftragter der Provinz Gelderland). Mit dabei waren außerdem als Vertreter der Veranstalter Monika Böing aus der Kulturabteilung der Stadt Borken, der Leiter des Stadtmuseums, Dr. Norbert Fasse, Hubert Punsmann als Leiter des Fachbereichs Schule, Kultur, Sport beim Kreis Borken sowie Günther Inhester und Antonius Böing aus der Kulturabteilung.

Foto der JuryKlicken um Bild zu vergrößern
Foto: Die Bewerbungen sichteten (v.l.): Klaus Queckenstedt, Henk Larrakkers, Prof. Jochen Geilen, Leen van Weelden, Henriette Tavenier, Dr. Josef Spiegel, Jutta Meyer zu Riemsloh, Prof. Thomas Rohrmann, Dr. Susanne Schulte, Hubert Punsmann

Pressedienst des Kreises Borken vom 24.10.2011

Aussteller können sich jetzt für die Deutsch-Niederländische Grafikbörse bewerben

25. Auflage findet vom 2. bis 4. März in der Stadthalle Vennehof in Borken statt / Vergabe eines Grafikpreises geplant

Borken. Die Stadthalle Vennehof in Borken verwandelt sich von Freitag, 2. März, bis Sonntag, 4. März 2012, wieder in einen Treffpunkt für Grafikfreunde. Zum 25. Mal findet dann die „Deutsch-Niederländische Grafikbörse“ statt.
Wer als Aussteller teilnehmen möchte, kann sich bis Ende November bewerben. Mitte Dezember entscheidet dann eine Jury, wer dabei ist.  Zum Jubiläum sollen erstmals ein Grafikpreis und ein Publikumspreis vergeben werden. Die Modalitäten planen die Veranstalter Stadt und Kreis Borken zurzeit gemeinsam mit der Stichting Kunst & Cultuur Overijssel aus Zwolle und der Stichting Signature aus Brummen, Gelderland.

Die Deutsch-Niederländische Grafikbörse ist ein Treffpunkt für Künstler, Sammler und alle anderen Kunstinteressierten. Sie können in der Stadthalle Vennehof fachsimpeln, Kenner des Metiers und Neulinge kennen lernen und Ausschau nach neuen Trends halten.

Bei der Deutsch-Niederländischen Grafikbörse reicht das Spektrum von Holz- und Linolschnitten über Kupferstiche und Radierungen bis hin zu Lithografien und Siebdrucken. Rund 2.500 Besucher schlenderten jeweils in den vergangenen Jahren durch die Standreihen im Vennehof.

Angesprochen sind niederländische und deutsche Grafiker, Fotografen, Kunstvereine, Galeristen und Buchhändler. Sie können in Borken serielle Grafiken wie Holzschnitte, Kupferstiche, Lithografien, Linolschnitte, Siebdrucke und auch alte Grafiken, Kunstbücher und Fotografien ausstellen.
Zur Bewerbung aufgerufen sind auch Studierende der Hochschulen und Fachhochschulen mit der Fachrichtung Design. Die Veranstalter Stadt und Kreis Borken bieten ihnen Sonderkonditionen, um talentierte Nachwuchskünstler zu fördern. Sie können ihre „Produkte“ dem Publikum präsentieren und dabei auch prüfen, ob diese „am Markt“ auf Interesse stoßen. In den vergangenen Jahren nahmen Studierende aus Bielefeld, Bochum und Osnabrück teil.

Wer an einem Stand auf der Grafikbörse interessiert ist, kann sich bis zum 30. November 2011 mit Materialien wie Fotos, Katalogen und Plakaten sowie einer Vita beim Fachbereich Schule, Kultur und Sport des Kreises Borken, Burloer Straße 93, 46325 Borken, bewerben. Die Qualität der eingereichten Arbeiten wird schließlich den Ausschlag für die Entscheidung der deutschen und niederländischen Jurymitglieder geben. Vertreten sind in dem Gremium Künstler, Galeristen und die Organisatoren der Grafikbörse.

Die Präsentation und den Verkauf während der Grafikbörse übernehmen die Austeller selbst und bekommen dafür gegen eine Standgebühr von 80 Euro je Verkaufsstand eine Fläche von sechs Quadratmetern, Stellwände, Stühle und Tische gestellt. Eine Anmietung von mehreren Ständen nebeneinander ist möglich, der Wunsch muss aber bei der Anmeldung angegeben werden. 

Das Stadtmuseum Borken wird von Mitte Februar bis Ende Mai 2012 die Ausstellung „Poëzien“ präsentieren, die vom Grafischen Atelier Zwolle konzipiert und zusammengestellt wurde. Im Poëzien-Projekt arbeiteten Grafiker und Poeten zusammen, Texte und Bilder bilden den Ausgangspunkt der künstlerischen Dialoge.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-borken.de/grafikboerse sowie in der Kulturabteilung des Kreises, E-Mail: kulturamt(at)kreis-borken.de, Tel.: 02861/82-1350, und bei Monika Böing von der Stadt Borken, E-Mail: monika.boeing(at)borken.de, Tel.: 02861/939106.